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1000 Jahre Oberlausitz - 3D

Arbeiten im 3D-Labor © LfA

 

 

Das Projekt 1000 Jahre Oberlausitz – Menschen, Burgen, Städte widmet sich der Untersuchung und Rekonstruktion der Siedlungslandschaften und Lebensumstände der Bewohner beiderseits der Neiße in den vergangenen eintausend Jahren.

Im Rahmen dieser Arbeiten erfolgt unter anderem die dreidimensionale Aufnahme von archäologischen Fundobjekten, die für die slawische Besiedlungsperiode bedeutsam sind. Dabei kommt ein sogenannter 3D-Streifenlichtscanner (Aicon SmartScan R8) zum Einsatz. Gescannt werden Kleinobjekte wie ein frühmittelalterlicher Schatz, der in der Nähe des Dorfes Cortnitz versteckt wurde sowie weitere aufgefundene Gegenstände aus dieser Zeit.

Das Landesamt für Archäologie Sachsen hat sein Onlineangebot seit März 2020 um eine öffentlich zugängliche 3D-Datenbank erweitert. Zahlreiche sächsische Funde von der frühesten Epoche der Menschheitsgeschichte bis zur Neuzeit sind auf dieser Seite nicht nur anzuschauen, sondern auch erlebbar gemacht. Durch die 3D-Daten lassen sich die Objekte drehen und genau untersuchen. Die Technik der Fundaufnahme ist unter dem Begriff 3D-Labor vorgestellt. Daneben werden auch Fachbegriffe durch ein Glossar verständlich erklärt und eine interaktive Karte unterstützt bei der Navigation. Auch die im Rahmen den Projektes gescannten Funde werden fortlaufend in diese Datenbank aufgenommen.

Ausgewählte 3D-Modelle, wie z.B. der Hortfund von Cortnitz bei Weißenberg werden bereits über diese innovative Plattform präsentiert. Viel Spaß beim Stöbern.

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